Holland

IJmuiden

7:30 Uhr , wir sind aus dem Koma Schlaf erwacht und ich stelle noch halb verschlafen erschreckend fest: Was ist das? Anne, wach mal auf und schau aus dem Bulleye! Sind wir doch wieder in Cuxhaven? Ooh, nee.
Wir schauen beide aus dem schmalen Vorluk Fenster und merken, dass doch irgendetwas anders ist. Vorher war die Mauer aus Beton und diesmal ist sie immerhin schon aus traditionellem Mauerwek. Auf jeden Fall ist es noch immer eine Mauer, an der wir gestern im Halbschlaf nach der anstrengenden durchsegelten Nacht festgemacht haben.
Also, erstmal die Augen auf und ein gesundes Frühstück mit dem leckeren Haferbrei, Obst und Zimt. Wir beschließen, einen Tag zum Ausruhen in diesem nach Baggerschlamm und Industriequalm riechenden, aber sonnigen Ejmuiden zu verbringen. Schnell die Fahrräder aus der Vorpiek und auf nach douwntouwn. Alles etwas ernüchternd hier. Ein Mischung aus uniformer Architektur der USA Vorstädte und DDR Design. Wir strampeln weiter und verirren uns in einem Industriehafen, gefüllt mit rostigen Fischtrawlern, überholungsbedürftigen Borinseln, kreuz und quer stehenden Containern und, und das erfreut unsere hungrigen Bäucher ungemein: zwischen Lkw's und in der Sonne triefenden Crash-Eis Behältern entdecken wir ein kleines Fischgeschäfft. Nichts wie rein und schauen worauf wir am meisten Appetit haben. Wir stolpern fast über einen etwa zwei Meter langen Hai der uns mit aufgerissenem Maul anschaut, als und eine ältere wortkarge Fischfachverkäuferin auf für uns völlig unverständlichen Holländisch beiläufig fragt, was wir denn wollen. Viel Zeit zum entscheiden lässt uns die vielbeschäftigte Dame nicht. "Ok, wir nehmen den da, der sieht lecker aus." Keine Ahnung was wir da gekauft haben, aber sofort zum Schiff zurück damit das gute Stück nicht zu warm wird. Wenn da nicht noch der Laden unseren Weg gekreuzt hätte, der für mich ungefähr das gleiche sein muss wie für Anne ein Schuhgeschäfft. Ein unglaublich üppig gefüllter Bootsladen! Ich bewundere Ihre Geduld und, wenn auch vielleicht nur vorgetäuschtes Interesse, mit mir durch die endlosen Gänge, gefüllt mit den nützlichsten Dingen, mit,der sich wunderbar auch die letzte Lücke in unserer Bilge schließen ließe. Draußen am Fahrradlenker trieft der für uns unbekannte Zeitgenosse aus dem Meer. Die ganz große Ausbeute aus dem Segler Paradies ist: Nichts.
Zurück geht's mit sausenden Pedalen über die extra zweispuhrigen Fahradstrassen an Bord. Obwohl kochen nie unseremLeidenschaft war, verzaubert Anne unser glitschiges Mitbringsel in ein super leckeres Abendmahl. Dazu ein kühles Glas Weiswein, und ich erinnere mich, das es noch eins oder zwei Waren, bis wir erschöpft in unsere gemütliche Koje fallen. 

Amsterdam

Hell wach und wunderbar ausgeschlafen schmeißen wir die Leinen los, Kurs Amsterdamm. Der Wind ist perfekt. Erst einmal in die enge feuchte dunkle Schleuse, die das Binnenland gegen die Gewalten der Nordsee abschottet. Ein einmal Meter bergauf und das hölzerne Tor öffnet sich. Gespannt schauen wir durch den ersten Torspalt um schon mal einen Blick auf das zu ergattern, was uns im Land der Tulpen, Käse und Gen-Gemüse erwartet. Ein Schnur gerader breiter Kanal, an dessen Ufern unglaublich hohe Schornsteine und Strommasten stehen. Wir setzen die Sege und freuen uns über den schönen Wind, der uns bis in die Altstadt von Amsterdam hinein bläst. Unterwegs queren wir den Anflug von Shipool Airport. Kaum 30 Sekunden vergehen, bis der nächste Flieger auf uns Kurs zu nehmen scheint und im Landeanflug nur wenige hundert Meter über uns mit ohrenbetäubenden Lärm hinter den wenigen Bäumen scheinbar auf dem Acker verschwindet. Am 3.3. 2009 ist genau hier nur wenige hundert Meter vor ihrem Ziel eine Maschine der türkisch Airlines tatsächlich kurz vor der Landebahn auf dem Acker nieder gegangen. 8 Menschen hatten es damals nicht mehr geschafft.

Aber wir haben es geschafft. Gemütlich gleiten wir untern Genua, (das vordere,große Segel) vorbei an schönen alten Gebäuden zwischen die sich beeindruckend moderne Architektur gequetscht hat. Hier kann man mit einem Boot fast überall festmachen. Dicht an einem der überdimensionalen Fahradständer für mindestens 5000 Fahrräder, direkt neben den unzähligen wunderschönen historischen Handelshäusern oder gleich gegenüber dem Sexmuseum direkt hinterm Bahnhof. Wir entscheiden uns für einen kleinen gemütlichen Yachthafen auf der anderen Seite des Hauptbahnhofes. Laut Seekarte passt das irgendwie. Vielleicht ein wenig eng für unsere dickbäuchige Zanzibar, doch das wird schon passen. Kurz vor der Einfahrt sind wir uns nicht mehr ganz sicher. Ganz schön eng! Trotzdem. Wir stecken unseren Bug vorsichtig in die Einfahrt. Oh! Der Hafen ist bis auf den allerletzten Platz mehr als überfüllt. Jetzt sind wir drin und stehen mitten in der Einfahrt. Der Hafenmeister trillert hektisch mit seiner Pfeife und erklärt uns trotzdem freundlich, das wir doch besser mal woanders schauen sollen. Aber wie jetzt wieder raus hier? Vorwärts hat es gerade so durch die sich schlängelnde Einfahrt geklappt. Aber rückwärts? So richtig viel manövriert sind wir mit dem Schiff noch gar nicht. Ok, egal. "Hab ich Mut, geht alles gut!" rede ich mir zur eigenen Beruhigung, wie ein übermütiger Junge, der zu hoch in den Baum geklettert ist und plötzlich merkt, wie weit oben er doch schon angelangt ist, gebetsmühlenartig ein. Vorn eine schicke Yacht, hinter mir nur zwei Meter entfernt ein verträumtes Häuschen an dessen Bootssteg in nur wenigen Sekunden unser Heck zerbersten wird. Stille. Anne schaut mich von vorn mit erschrockener Miene an. Keine hysterischen Rufe. Das bedeutet, die Lage ist ernst. Ich drehe über Backbord, Zentimeter für Zentimeter drehe ich auf der Stelle und siehe da. Das Schiff schaut wieder um hundert achtzig Grad gedreht dorthin, wo wir voller guter Hoffnung her gekommen waren. Dem wie versteinert auf dem Steg angewurzeltem Hafenmeister ist die Erleichterung anzusehen und allen um ihr frisch poliertes Boot besorgten Skippern ebenso. Vorwärts und bloß schnell raus aus diesem engen Loch. Wir schippern dorthin, wo es etwas entspannter zu sich geht. Die Marina Amsterdam hat so viel Platz, das wir uns kaum entscheiden können. Von hier aus sind es morgen nur ein wenige Minuten mit der kleinen Fähre zu in die Innenstadt.

Entdeckungstour per Fahrrad quer durch Amsterdam. Genauso hatten wir uns das vorgestellt. Rauf auf die völlig überfüllte Cityfähre. Ob hier auch mal irgendjemand Stop ruft, wenn der Dampfer voll ist? Anscheinend nicht. Wir stehen dicht zusammengedrängt und damit sicher vorm Umfallen, als der Käptain mit gekonntem Stopmanöver unsanft gegen den Anlager rammt. Die Bugklappe öffnet sich und in kürzester Zeit strömen hunderte von Menschen mit gefühlt noch mehr Fahrrädern an Land und verteilen sich breit gefächert in den Wirren der Stadt. Wir bleiben erstmal stehen, bis der Trubel vorbei ist und finden uns an einem Meer von Fahrädern wieder. Ordentlich in mehreren Etagen aufgestapelt zu dem wohl größten Fahrradständer der Welt. Wir schwingen uns mutig in den Sattel und versuchen uns in dem Gewirr von Radwegen zurecht zu finden. Am besten einfach treiben lassen. Mit der Masse mit radeln. Abbiegen erzeugt zuviel Stress. Aber die fahren alle ganz schön schnell hier! Ich schau mich kurz um. Anne ist in der radelnden Masse verschwunden. Ich stoppe an einer der vielen Straßemcafes direkt neben einem leckeren urigen Mini kleinem holländischen Bäcker. Mit der nächsten radelnden Meute kommt Anne abgekämpft auf mich zu, fährt an mir vorbei, springt vom Klapprad fast direkt in die historische Eingangstür des Bäckers. Mit einem zahrtbraunem Croisson in der Tüte gehen wir ersteinmal lieber zu Fuß bis zum nächsten Straßencafé.

 

Amsterdam mit dem Klapprad. Einfach großartig! Den ganzen langen Tag lassen wir uns durch diese bunte fröhliche Stadt treiben. Legen ein Mittagsschläfchen auf der Wiese am Van Goch Museum ein, stopfen uns den Bauch voll überaus leckeren vegetarische Pitas und radeln durch den Vondelpark. Ein bunte Mischung aller Kulturen finden sich auf den Parkwiesen zusammen. Wir fühlen uns in Frieden mit allen Menschen. Ausgelassene fröhliche Lebendigkeit lässt jegliche üble Nachrichtenlaune von geistig ausgestiegenen Massenmördern, IS besessenen verarmten Hirnen und zur historischen nationalistischen Monarchie zurück verirrten Insulanern vergessen.

Mit einem frisch gezapftem Heinecken lauschen wir der coolen niederländischen Life Musik ohne auch nur ein Wort zu verstehen. Herman van Veen sagte einmal: Deutsch ist Holländisch mit einem ganz merkwürdigen Akzent.
Der Abend naht und es wird Zeit für unseren Höhepunkt des heutigen Tages. Ganz in der Nähe des Hauptbahnhofes, dort wo so etwas hin gehört und dort wo wir ja auch fast mit unserm Schiff angebunden hätten, gibt es etwas zu entdecken, was für Anne fast schon wie berufliches Pflichtprogramm ist. Das Sexmuseum.

 

Kurz zusammengefasst war unser Fazit all der kunstvollen Darstellungen: seit Jahrhunderten oder gar seit Jahrtausenden hat sich eigentlich nicht viel geändert, nur ist die Welt in der wir leben, doch nicht so aufgeschlossnen wie viele unserer Vorfahren es waren. Spannend aber nicht erotisch. Zurück geradelt auf unsere Insel Zanzibar... Glück ahoi! Gute Nacht in Amsterdam! 

bye, bye  Amsterdam...

Ein sonniger neuer Tag hat begonnen. Wir wollen weiter. Nach einem leckeren gesunden Frühstück, welches unser wichtiges Ritual geworden ist, fährt Anne uns aus dem Hafen von Amsterdam durch den Zuiderkanal zurück in die Schleuse. Alles passt! Ohne Wartezeit laufen wir direkt in die feucht tropfende glitschig grüne künstliche Grotte. Genauso schnell, das,freut uns sehr, sind wir dank des passenden Wasserstandes auf der Nordseeseite auch wieder raus und nehmen Kurs gen Süden nach Scheveningen. Hört sich an wie Schneverdingen, finden wir und denken an Visselhövede, Hodenhagen und andere lustige Ortsnamen in der Lüneburger Heide, wenn nicht überall um uns herum so viel himmelblaues Meer wäre.

Morgen hat Anne Geburtstag. Wir beschließen, damit wir auch gemütlich das ein oder andere Glas Wein trinken können, in den Hafen von Scheveningen einzulaufen. Mit der goldenen Abendsonne binden wir unsere Zanzibar im völlig überfülltem Hafen neben einer mindestens doppelt so großen Ketsch ( Segelyacht mit zwei Masten ) an. Da kommen wir uns das erste mal richtig winzig vor. In Holland sind die Schiffe anscheinend alle größer. Es ist spät, der Tag war lang. Wir versuchen uns bis 12:00Uhr wach zu halten, was uns mit einer leckeren Flasche Chardonnay auch gerade so gelingt.

Happy Birthday, meine Liebste Anne!

Das ist dein 12er Geburtstag, den wir gemeinsam feiern. Wir erzählen von unseren ersten gemeinsamen Jahren, unseren Ideen, die wir damals hatten, von der Zeit, "bevor wir uns nicht kannten" und davon, an welche Geburtstage wir uns noch gut erinnern können und an welche lieber nicht oder an welche gar nicht mehr. Vom letzteren sind es am meisten. Das stimmt uns nachdenklich. Wir beschließen nicht nur die Geburtstage am wichtigsten zu finden, sondern jeden neuen Tag der uns nach einer dunklen Nacht geschenkt wird. Die warmen Sonnenstrahlen kitzeln uns durchs Skylight (Schiffsfenster im Deck) um uns zu wecken. Ich schmücke das Schiff mit vielen bunten Fähnchen und decke den Geburtstagstisch. Einer schöner Tag! Welch ein Glück ! Geburtstagsfrühstück. Morgens um neun und schon 25 Grad! Heute sollen es 34 Grad werden. Das klingt nach einer Fahrradtour. Da kann der Fahrtwind uns abkühlen. Super Idee! Die Klappräder aus dem Keller. Bei uns ist das die Vorpick, in der sich fast wie zu Hause an Land, all das Zeug sammelt und selbst die kleinsten Zwischenräume verstopft, welches man nicht so oft braucht und nach einem Jahr in einem längst überfälligem Aufräum-Wahn das meiste über Bord fliegt. In unserer Vorpiek gibt's sogar eine Waschmaschine, die sich bei Seegang so richtig austoben kann, weil es vorn schnell mal ein bis drei Meter auf und ab gehen kann.

Wir radeln durch Den Haag, vorbei am Gebäude des internationalen Gerichtshofes, aus der Stadt hinaus, 20 Kilometer weiter in das kleine Städtchen Leiden. So haben wir uns Holland vorgestellt. Wunderschön verzierte Häuser, kleine Kanäle auf denen ein buntes hin und her von Booten herrscht. In einem kleinen Park suchen wir Schatten. Anne lässt sich erschöpft vom vielen Radeln, auf einer Bank nieder, streckt die Beine entspannt aus, lehnt sich zurück und wir trauen unseren Augen kaum, als sich ein Original holländischer Nasenbär zu ihr auf die Bank gesellt. Er redet kein Wort, fühlt sich aber anscheinend in ihrer Gegenwart sehr wohl und macht sich um so breiter. Ein ruhiger gutmütiger Geselle der bei 34 Grad im Schatten offensichtlich ziemlich aus der Puste war. Ein Gespräch ist mit ihm nicht anzufangen, was für Nasenbären eigentlich ungewöhnlich ist, aber wir schieben es auf die drückende Hitze und nehmen es nicht persönlich. Er mag Anne und beide verstehen sich auch ohne Worte und beobachten gemeinsam das bunte Treiben im Park. Irgendwann ist er einfach verschwunden, genauso lautlos und überraschend wie er gekommen war. "Wohin ist er denn eigentlich? Hast du es mitbekommen?" Wir schauen uns an und fragen uns, ob es an der Hitze lag oder war der sprachlose Nasenbär wirklich da?

Etwas verwirrt führt uns unserer Weg gerade zu auf eine kleine sehr sehr leckere Eisdiele. Ein Brasilianer macht Eis in Holland. Das ist lustig, der nette Brasilianer ebenso und vorbei ist es vorerst mit der gesunden Ernährung. Wir probieren eine Sorte nach der anderen. Gerade haben wir die nächsten Kugeln in der Waffel, gibt uns der geschickte Brasilianer schon die nächsten Sorten zum probieren. Erstaunlicher Weise kommen wir nach unserer kleinen Shopping Tour vorm Nachhauseweg schon wieder bei ihm vorbei und haben am Ende des Tages wohl fast alle Sorten seines leckeren Eisvergnügens getestet. Nur Kraft für den langen Weg zurück haben wir plötzlich nicht mehr. Bewegung hatten wir ohnehin schon genug. Da nehmen wir doch lieber einen von den komfortablen holländischen Zügen und sind schon kurze Zeit später im Zentrum von Den Haag zurück.

Nanu, doch noch acht Kilometer bis zum Hafen? Also doch das Eis abstrampeln.

Wir lassen uns zur Feier des Tages im Restaurant direckt gegenüber von Zanzibar, mit einem hervorragendem Fischgericht verwöhnen. Selten gab es so leckeren Fisch. Zum Abschied bekommen wir vom Kellner eine Flasche Rotwein geschenkt. Die bekommen all seine Gäste, erklärt uns der dunkelhäutige Holländer aus Suriname, die eine große Reise unternehmen, mit der Bitte ihm ein Bild aus der fernen Welt zu senden, auf dem die Flasche die Hauptrolle spielt.

Am übernächsten Tag legen wir ab. An der Kaimauer steht der nette Kellner                                                                                                 "I waiting for your Foto! Don't forget. Have a wounderful Trip! "
Den haben wir. Mit bestem Segelwind kreuzen wir auf nach Rotterdam. Die für Kleine Segler viel beschworene kritische Querung der Ein- und Ausfahrt zum drittgrößten Hafen weltweit erweist sich als spannend aber nicht so aufregend und furchterregend wie uns viele Segler glaubhaft machen wollten. Wir melden uns über Funk bei Pilot Maas an und bekommen eine sehr freundliche Unterstützung, wie wir zwischen den ein-und auslaufenden Containerschiffen, Fähren, Baggerschiffen und Riesen Tankern hindurchmanövrieren sollen. Im Zweifel immer auf das Heck zu halten. Dann passt das schon. Der Wind ist uns wohl gesonnen und pustet uns mit sieben Knoten (ein Knoten ist eineSeemeile pro Stunde oder einfach fast zwei Kilometer pro Stunde) quer durch die schäumenden Bugwellen der Ozeandampfer. "Have a nice yourney and Thank you for your Cooperation." Verabschiedet sich der freundliche Lotse per Funk.

 

Es wird Abend. Der Wind entwickelt sich ganz allmählich zu einer mittleren Flaute die uns gerade noch mit 4 Knoten dahin dümpeln lässt. Aber die Richtung stimmt, so das wir uns entspannt auf die Nacht auf See einstimmen. Ich schlafe, dann schläft Anne. Immer wieder werden wir durch unser Funkgerät geweckt, welches mit krächzender Stimme die neuesten Navigationwarnungen übermittelt, die für unsere kleine segelnde Insel aber fast alle egal sind. Der Tidenstrom ist gekentert und nun mit uns so das wir schneller voran kommen als der Wind uns zu segeln vermag. Heute Nacht erreichen wir Zeebrügge in Belgien und morgen gegen Abend wollen wir in Oostende fest machen. Kein Segler weit und breit. Rund um uns herum zeigt sich die so ungewohnt stille Nordsee von ihrer charmantesten Seite.

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